Montag, 25. Mai 2009

Clap Club - ein Verein für Geschlechtskrankheiten?

Ach ja, wieder mal ein Tag mit viel Denglisch im Postfach.

Eine Mind change wollte ein Unternehmen angeblich erreichen: Ich glaube, sie hatten a change in mindset im Sinne. To change your mind ist einfach "sich das anders überlegen". Und eine mind change klingt nach einem gefährlichen chirurgischen Eingriff.

Das Beste heute war jedoch die Entdeckung folgender Website:

http://www.clap-club.de/


Es geht da um Gerüchte und Klatsch in der Medienbranche - vielleicht hat einer da einfach "Klatsch" im Wörterbuch nachgeschlagen? Die wollten wohl gossip. Bekommen haben sie eine Geschlechtskrankheit. Denn clap heißt nicht nur mit den Händen klatschen (und nicht Tratsch) sondern auch Tripper - vor allem in der Verbindung mit Club ist das für einen Native Speaker die allererste Assoziation.

Hat für viel Heiterkeit bei uns im Büro gesorgt.

Ich plädiere allerdings für eine mind change bei den vielen deutschen Werbern, die von ihrer Fähigkeit überzeugt sind, Namen und Claims auf Englisch entwickeln zu können.

Man kann sich dabei was Böses fangen.

1 Kommentar:

The_Editrix hat gesagt…

Das schlimmste, das ich je gesehen habe, war ein Hinweis in den Düsseldorfer Straßenbahnen, man solle mit Vorsicht auf "the kickplate" (die Trittstufe) treten. Es wurde dann auch irgendwann durch eine bessere Version ersetzt.