Mittwoch, 30. September 2009

Guido makes linguistic and diplomatic waves

Viele Medien machen sich gerade lustig über Guido Westerwelle (hier auch Videos dazu):

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/web-lacht-ber-westerwelles-englisch_100023599.html

Ich habe die Pressekonferenz in Echtzeit verfolgt – seine schwachen Englischkenntnisse stören mich wenig. Er soll einfach einen Dolmetscher einschalten. And it is not so much what he says, but the way that he says it oder wie man auf Deutsch so schön sagt: Der Ton macht die Musik. Und bei ihm ist die Musik zickig-arrogant (übrigens: Wir können Adjektive nicht so elegant-bequem verbinden).

Auch das Handelsblatt nimmt ihn aufs Korn

http://blog.handelsblatt.de/madagaskar/eintrag.php?id=236

Da kann ich nur sagen: people who live in glass houses shouldn’t throw stones. Deren Denglisch ist grausam. Zum Beispiel gab es neulich als Überschrift für eine hauseigene Konferenz/Seminar:

Dialogmarketing at it’s Best.

Also gleich drei Fehler auf einen Schlag. Und warum auf Englisch? Die Veranstaltung war in Deutschland für Deutsche.

1 Kommentar:

Librarian hat gesagt…

Die völlig regelfreie Verwendung von Apostrophen, die virusartig im Deutschen um sich greift, ist mir schon lange ein Dorn im Auge.
Wenn man das dann aber noch nicht mal in einem pseudo-englischen Satz richtig hinbekommt, ist das einfach nur traurig.

Mein "Liebling" in Bezug auf "in Deutschland für Deutsche" ist übrigens der Begriff "German Classics", unter dem vor ein paar Jahren eine Filmreihe im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Absurder geht es nicht!