Sonntag, 27. März 2011

SprachLinguaTransLex GmbH

HighTech-Firmen nennen ihre Produkte gern nach Gemüse oder Obst (Prominenten ihre Sprossen ja auch - z.B. Chris Martin und Tochter Apple).
Das hat Ronnie Corbett sehr schön persifliert:



Nomen est omen (was wir selten auf Englisch sagen - the name says it all is da leider die profane Übersetzung)
Übersetzungsbüros sind ziemich phantasielos in ihrer Namensfindung: Lingua, Trans , Speak, Word…
Ja, klar, sie sind „relevant“, aber booooooring. Dann doch lieber carrot oder banane.
Was auch auffällt: Viele „Büros“ sind äußerst klein (microbusinesses), plustern sich aber mit zahlreichen Bildern von angeblichen Mitarbeitern und einem „seriösen“ (was NICHT serious heißt) Namen zum einem Weltkonzern auf.
Bis jetzt bin ich einfach bei meinem eigenen kaum aussprechbaren Namen geblieben. Aber mit einem echten und wachsenden Team wird es langsam Zeit für einen „Firmennamen“.
Ich werde mich demnächst mit dem fruit bowl und fridge näher auseinandersetzen müssen (furry yogurt? soggy lettuce?).

Kommentare:

Librarian hat gesagt…

Geniaaal!!! He he he die eggs box hat mich laut lachen lassen.

Bamberg Podcasters hat gesagt…

Im vergangenen Sommer hatte ich ein Buch mit dem Titel Tiger essen keinen Salat zu übersetzen. Und habe die wohl einmalige Gelegenheit versäumt, daraus Tigers don't eat soggy lettuce zu machen; gelandet bin ich schließlich bei Tigers don't eat spinach