Freitag, 23. März 2012

Wortmarke / Bildmarke auf Englisch


Diesen Wörtern begegnet man als Übersetzer erstaunlich oft – zum Beispiel beim Übersetzen von „Style Guides“.

Oft geht es schlicht um eine etwas genauere Bezeichnung für Logo. Und das sollte man dann auch sagen. Logo reicht völlig. Mit den Fachbegriffen würden man nur für Verwirrung sorgen – vor allem unter den Nichtgrafikern.

Muss man zwischen den beiden unterscheiden, so wird’s knifflig.  Der Fachbegriff für Wortmarke ist: wordmark. Nein, ich wollte es auch nicht glauben. Ist aber so. Es gibt zwar manche Alternativen: typographic logo liest man ab und zu, und manche beharren auf die Urbedeutung von logotype. Aber wordmark ist weitaus verbreiteter. Und klarer.

Bei Bildmarke ist es etwas komplizierter. Man trifft auf emblem, graphic mark und auch ideogram – aber am häufigsten auf symbol. Und das finde ich auch die beste Lösung – denn sie ist verständlich, auch für Nichtgrafiker und Nicht-Native-Speaker.

Hier ein Beispiel von wordmark:

Und hier der Wiki-Eintrag zu wordmark.

Und hier sind beide zusammen:

Kommentare:

Librarian hat gesagt…

Manchmal ist tatsächlich das, was "zu einfach" klingt, das Richtige - hätte ich jetzt bei wordmark ehrlich gesagt auch nicht gedacht. Wieder was dazu gelernt!

frenja hat gesagt…

Auf der Website des DPMA findet man für Bildmarke "figurative mark".

http://www.dpma.de/english/trade_marks/trade_mark_protection/index.html

MCSquared hat gesagt…

Although DPMA is a translation, you are right - figurative mark also gets used. There are multiple possible translations. But my favourite for most "simple" contexts would still be "symbol"